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TopfFit

- die liebevolle Kommunikation der Babypflege

Auffangbehälter unterwegs

Eine Mutter aus Australien entwickelte ein Auffang- oder Töpfchensystem für unterwegs (sie nennt es VPPS - Very Portable Potty System), welches sie mit ihrem Baby auch auf 12-Stunden-Flügen oder auf 16-Stunden-Bustouren benutzte.

In einer Plastiktüte packt sie Haushaltspapier, eine kleine Plastikdose (z. B. die 500 ml großen Margarinedosen) und ein 375 ml großes Glas mit Schraubdeckel (z. B. ein kleines Marmeladenglas), welches in die Plastikdose passt, wenn es nicht in Gebrauch ist.

Wenn diese Mutter denkt, dass es Zeit ist für ihr Baby, aufs Töpfchen zu gehen, braucht sie nur das VPPS aus ihrer Tasche zu nehmen, sich kurz ein Plätzchen zum Hinsetzen zu suchen (da, wo sie gerade sind, z. B. am Straßenrand, Parkbank, Bank in einem Einkaufszentrum oder an einer Bushaltestelle...), den Behälter zwischen ihren Beinen zu platzieren, die Hosen ihres Babys herunterziehen und ihr Kind über die Plastikdose zu halten. Dann gibt sie ihrem Kind das Zeichen zum Lospieschern (bzw. Loskäckern), und ihr Baby macht.

Es braucht ein wenig Übung, um den Behälter im richtigen Winkel zu halten, so dass nichts über die Beine plätschert. Wenn ihr Kind fertig ist, stellte sie es neben sich, und zog gleichzeitig Hose und Schlüpfer wieder hoch. Währenddessen hält sie den Behälter immer noch mit ihren Beinen fest. Wen ihr Kind fertig angezogen ist, kippt sie das Pipi aus dem Behälter in das Glas, schraubt den Deckel fest zu, wischt die Plastikdose mit dem Haushaltstuch aus, packt alles zurück in die Plastiktüte und geht normal weiter. Bei der nächstmöglichen Gelegenheit leert sie das Glas.

Es scheint komplizierter zu sein als es ist. Die Mutter benötigt so nur wenig Zeit. Es ist auch diskret genug; sie hat ihr VPPS z. B. in der Türkei in einem öffentlichen Transportmittel oder während der Wartezeit auf dem Changi-Airport in Shanghai.

Die Mutter benutzt das VPPS, seitdem ihr Baby sieben Monate alt ist. Und sie ist "mutig" genug, ihrem Kind keine Windeln mehr anzuziehen, wenn sie raus gehen und unterwegs sind.

(Quelle: Marnie Holmes)

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